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Konservierung und Restaurierung einer Ikone

Das Ikonen-Museum Recklinghausen konzipiert um seine bedeutende Sammlung von Ikonen immer wieder Sonderausstellungen wie „Icons in-between“ 2025. In dieser Ausstellung wurde eine beidseitig bemalte Ikone aus dem 18. Jahrhundert gezeigt.

Dafür wurde das aus Rumänien stammende Werk restauriert. Es war durch die natürliche Alterung und frühere Restaurierung optisch stark beeinträchtigt. Die originale Farbigkeit war verloren gegangen, der Firnis verbräunt und es gab punktuelle Ausbrüche der Farbe. Es zeigten sich zahlreiche frühere Kittungen und Retuschen, die im Laufe der Jahre stark nachgedunkelt waren.

Im Rahmen der Restaurierung 2024 wurde zunächst die Oberfläche gereinigt und der verbräunte Firnis und die früheren Retuschen mit Lösemittel abgenommen. Die Malschicht wurde gefestigt, um weitere Verluste vorzubeugen. Anschließend wurden alle Fehlstellen durch Kittungen dem Malschichtniveau und mittels Retuschen der Originalfarbigkeit angepasst. Die Lesbarkeit der Darstellung der Ikone ist nach der Maßnahme wiederhergestellt.