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Beratungstermin im Museumsdepot, Foto: Frank Springer

Präventive Konservierung

Für erlebnisreiche Einblicke in die Vergangenheit benötigen Museen authentische materielle Dokumente. Diese dann als kulturelles Erbe für kommende Generationen zu bewahren und in ihrer vielfältigen Aussage weiter zu erforschen und zu erschließen, ist für Museen von existentieller Bedeutung.

Jeder wirksame Kulturgüterschutz beinhaltet zunächst die Herstellung angemessener konservatorischer Rahmenbedingungen zur Vermeidung künftiger Schäden. Darüber hinaus ist für eine sachgerechte Pflege und Restaurierung des Bestandes Sorge zu tragen. Daher ist nach einer realitätsnahen Risikoanalyse vor Ort eine angemessene Optimierung des Umfelds unerlässlich, bevor fachgerechte zielführende Restaurierungsmaßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und ethischen Richtlinien eingeleitet werden. In der Vorbereitung von Auftragsvergaben für die Bestandssicherung und -erschließung können im LWL-Museumsamt für Westfalen bei Bedarf Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dazu zählen u.a. die Auswertung von Farbstrategraphien, Löslichkeitsversuche, Untersuchungen mit IR- und UV- sowie monochromatischem Licht, ph-Wert-Feststellungen, Schimmelpilzbestimmungen und Reinigungstests.

Förderung
Im Bereich Präventive Konservierung bestehen auch Möglichkeiten der finanziellen > Förderung durch das LWL-Museumsamt. Dies gilt für Vorhaben von Kommunalen Museen, von Kleinen Museen und Sammlungen sowie von Gedenkstätten.

Ansprechperson
Stephan Brunnert