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Kleine Museen im Wandel

Impuls-Tagung

26. August 2021, Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim
Kooperation des Westfälischen Heimatbundes, des LWL-Museumsamtes für Westfalen und der Museumslandschaft Hochsauerlandkreis

> Tagungsprogramm und -informationen (pdf, nicht barrierefrei)

> Videoaufzeichnung der Tagung
> Protokoll Panel I (pdf, nicht barrierefrei)
> Protokoll Panel II (pdf, nicht barrierefrei)
> Protokoll Panel III (pdf, nicht barrierefrei)

In ganz Deutschland stehen kleine vereinsgetragene Museen vor großen Herausforderungen, die sie aus eigener Kraft meist nicht bewältigen können. Besonders im ländlichen Raum führen der demografische Wandel, unklare Sammlungsprofile, fehlende Depots und nicht mehr zeitgemäße Präsentationsformen zu einem Bedeutungsschwund der Museen und der sie tragenden Vereine.
In einem Kooperationsprojekt möchten die Partner LWL-Museumsamt für Westfalen, Westfälischer Heimatbund e. V. (WHB) und Museumslandschaft Hochsauerlandkreis die Vernetzung und Neuausrichtung kleiner Museen fördern. Der Hochsauerlandkreis mit seiner vielfältigen Museumslandschaft dient dabei als regionaler Bezugsrahmen. Aus dieser Region wurden zwei vereinsgetragene Museen, das Museum der Stadt Marsberg und die Pastoren SCHEUNE in Medebach-Düdinghausen, ausgewählt, die zusammen mit den Projektpartnern eine optimierte Dauerausstellung und neue, zielgruppenorientierte Vermittlungsansätze mit Modellcharakter erarbeiten. Zudem werden diese in einem mehrmoduligen Qualifizierungsprogramm in vereinsbezogenen und museumsspezifi schen Kompetenzen geschult.
Weitere Impulse wird die am 26. August 2021 im Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim stattfindende Tagung der drei Partner geben. Diese arbeiten seit Jahren an der Revitalisierung und Erneuerung der Strukturen und Handlungsformen in diesem Feld und ergänzen sich mit Erfahrung und Expertise. Während der Tagung sollen mit überregionaler fachlicher Beteiligung die wichtigsten musealen Qualitäten, aber auch Problemfelder kleiner Museen herausgearbeitet und Qualifizierungswege eröffnet werden.

Das Projekt wird mit einer Förderung durch die Regionale Kulturpolitik des Landes NRW ermöglicht.

Gefördert durch das
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.