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Vermittlungsarbeit mit Kindern, Foto: LWL-Industriemuseum/Philipp Harms

Vermittlung

Bildungsangebote der Museen orientieren sich immer stärker an gesellschaftlichen Bedürfnissen und Veränderungsprozessen. Schon längst gehen sie über die klassischen museumspädagogischen Angebote für Schulen hinaus. Vermittlungsangebote ermöglichen kulturelle Teilhabe für alle: Sie rücken Objekte in den Mittelpunkt, stellen Zusammenhänge her, aktivieren das Publikum und verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie schaffen Zugänge für Gäste mit ganz unterschiedlichen Interessen und Voraussetzungen, nehmen Menschen mit Behinderungen in den Blick und bauen Brücken zu eher museumsfernen Bevölkerungsgruppen. Sie unterstützen damit die gesellschaftliche Relevanz und Breitenwirkung der Museen.

Die meisten Museen in Westfalen haben für diese zentrale und anspruchsvolle Aufgabe dennoch kein eigenes Fachpersonal zur Verfügung. Deshalb bietet das LWL-Museumsamt ihnen Beratung und Förderung in allen Fragen der musealen Vermittlung an. Darüber hinaus entwickeln wir als Serviceleistung > museumspädagogische Angebote, die seit langem ein bewährter Klassiker in vielen Museen der Region sind.

Eine große Bedeutung hat die Netzwerkarbeit. Sie ist vorrangig praktisch ausgerichtet, richtet sich an Mitarbeitende aller Museen, gibt praxistaugliche Anregungen und leistet damit Hilfe zur Selbsthilfe. Die gute Resonanz gerade dieser Angebote belegt, dass das LWL-Museumsamt ein unverzichtbarer Knotenpunkt in der Museumslandschaft ist.

Förderung
Im Bereich Vermittlung bestehen auch Möglichkeiten der finanziellen > Förderung durch das LWL-Museumsamt. Dies gilt für Vorhaben von Kommunalen Museen, von Kleinen Museen und Sammlungen sowie von Gedenkstätten.

Ansprechperson
Ulrich Neseker